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«Zürich hat sich von seiner besten Seite gezeigt»

Mit dem Absenden des Ständewettkampes ist am Samstag das 26. ESFV offiziell abgeschlossen worden. Wenn auch die erhofften Teilnehmerzahlen nicht ganz eingetroffen sind, zeigen sich die Organisatoren mit dem Festverlauf doch sehr zufrieden. Nun ist wieder «Hahn in Ruh» - und das Eidgenössische Schützenfest für Veteranen 2019 ist Geschichte. «Viele Stunden der Vorbereitung haben ihr Ziel erreicht: Ein tadellos durchgeführtes Schützenfest, an dem sich Zürich von seiner besten Seite gezeigt hat!», bilanziert OK-Präsident Andres Türler. «Wir haben stets eine gute, ruhige Stimmung auf Platz gehabt», freut sich Türler, «ein grosser Haufen fröhlicher Gesichter.» Die Hauptziele seien erreicht worden, nämlich eine weitere Möglichkeit, um das freundeidgenössische Zusammensein zu pflegen und gut zu schiessen. Ein ganz besonderes Kränzchen windet der Präsident den anderen Mitgliedern des Organisationskomitees: «Das ist ein hervorragendes OK. Es hat wie ein einwandfreies Uhrwerk gearbeitet.» Nicht zu kalt, nicht zu heiss: Das Wetter half mit, dass der Festbetrieb gut ablief. Im Stand aber auch im Zelt waren die Temperaturen meist angenehm. Wegen medizinischen Problemen gab es während der beiden ESFV-Wochen zwei Spitaleinlieferungen. An den elf Schiesstagen – ohne Ständewettkampf – wurden total 6946 Schützinnen und Schützen gezählt. 5809 traten mit dem Gewehr auf 300 Meter an, mit der Pistole waren es über 50 Meter 509 und über 25 Meter 628. Damit blieb die Gesamtzahl der Teilnehmer leicht unter den Erwartungen des OK, das sich 7200 Schützen erhofft hatte. Doch bereits die Zahl der angemeldeten Schützen blieb mit 7023 gegenüber dem angestrebten Ziel zurück. Und von diesen mussten sich eben einige abmelden. Der intensivste Schiessbetrieb herrschte am Donnerstag, 8. August, als 742 Schützen antraten. Insgesamt hatten sich 295 Vereine zum ESFV 2019 angemeldet, 149 über 300 Meter, 75 über 25 Meter und 71 über 50 Meter. «Zurück bleiben mir viele positive Eindrücke und die Bestätigung von Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz für die sehr gute Organisation und die bemerkenswerte Freundlichkeit aller Funktionärinnen und Funktionären», bilanziert Fritz Kilchenmann, der Verantwortliche für den Schiessbetrieb. Dieses Urteil wird auch durch den «Inspektionsbericht» des SSV bestätigt. Durchs Band – von der Wegweisung über das Festzentrum, die Gaben, den Büchsenmacher bis zum Schiessbetrieb - gibt es eine gute Note. Einzig bei den Stellungen gibt es den Einwand, dass einige Auflagen nicht dem Hilfsmittelverzeichnis entsprochen haben. Der allgemeine Eindruck lautet: «Sehr gute Organisation; genügend Personal an allen Orten; freundliche und kompetente Funktionäre und Helfer; schützenfreundliche Preise.»


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